Sandra Dunsbach BM® 


Haben sie Fragen



Was ist Mediation

Mediation eine friedliche Konfliktlösung

Mediation ist ein Verfahren, das helfen soll (entstehende) Konflikte mit allen Beteiligten im Einvernehmen zu lösen.

Wie funktioniert das

In der Mediation bekommen alle Beteiligten genug Raum um ihre Interessen und Wünsche zu äußern und gehört zu werden.

Was machen Mediatoren

Der Mediator führt die Beteiligten durch das Mediationsverfahren, er ist Vermittler und Prozessverantwortlicher und sorgt dafür, dass die Gespräche in einer guten Atmosphäre und für alle Beteiligten ausgeglichen geführt werden.

Was ist das Ziel

Das Ziel ist es, dass die Beteiligten eine zukunftsbezogene und tragfähige Lösung finden. Diese wird in einer Vereinbarung schriftlich fixiert.

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Konflikte in Wirtschaftsunternehmen

Für die meisten Menschen ist die „Hauptrolle des Lebens“, die des Arbeitenden. Hier verbringen wir die meiste Zeit, treffen auf viele unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen, haben eine Aufgabe zu erfüllen und sichern damit unseren Lebensunterhalt.

Ein Unternehmen mit seinen Strukturen und Funktionen bietet den Mitarbeitern einen Rahmen in dem ein gemeinsames Ziel erreicht werden soll. Nur ist dieses Ziel auch jedem wirklich bekannt ? Wie verhält es sich mit der Kompatibilität der persönlichen Zielvorstellung und der des Unternehmens ? Passen Kultur und Struktur für alle Mitarbeiter ? Was tun, wenn es zu persönlichen Streitigkeiten unter Kollegen oder Vorgesetzten kommt ?

Dies sind Fragen, die mit Hilfe eines Konfliktmanagements beantworten werden können. Die „internen Spannungsfelder“ müssen aufgedeckt werden und mit geeigneten und vertrauensbildenden Maßnahmen "entspannt" werden !

Hierbei spielt die Mediation eine große Rolle.

Bereits eskalierte Konflikte werden deeskaliert, nicht selten kommen dabei Schwachpunkte von Führung, Struktur und Umgang miteinander zum Vorschein. Maßnahmen wie Reorganisationen oder Coachings können dann Abhilfe schaffen.

Gewinner sind zu guter Letzt alle ! Stimmt die Arbeitsatmosphäre ist Motivation und Krankenstand kein großes Thema mehr, aber Achtung eine Organisation ist in ständiger Bewegung, Konfliktmanagement ist keine einmalige Sache, sondern muss Bestandteil der Unternehmenskultur werden.

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Erbschaft, Nachfolgeregelung

Nachlassende körperliche und geistige Vitalität und Belastbarkeit zeigen, dass auch wir vor dem Alter oder der Krankheit nicht davon laufen können. Wir fühlen uns nicht so alt und krank, wie wir vielleicht doch schon sind und schieben die Gedanken „was wäre, wenn …“ gerne vor uns her. Je mehr „Verantwortung“ wir jedoch tragen, umso “verantwortlicher“ sollten wir auch damit umgehen. Was wird aus dem Unternehmen, wenn ich die Entscheidungen nicht mehr treffen kann ? Ist die Familie abgesichert ? Wie stelle ich mir meinen Ruhestand vor ? Wer regelt eine Pflege für mich ? Wie wird das Vermögen aufgeteilt, wenn der Todesfall eintritt ? Was passiert bei einem Unfall ?

In einer Mediation können die Antworten auf diese Fragen gefunden werden.

Der Mediator leitet dabei das Gespräch und achtet darauf, dass die Sichtweisen aller Beteiligten mit in die Überlegungen einbezogen werden, die dann in einer späteren Vereinbarung oder einem Vertrag auch juristisch geschlossen werden können.

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Eigentümer-, Nachbarschafts-, Mietstreitigkeiten

Die Gesetze unseres Zusammenlebens sind vom Staat gut geregelt. Ob Kündigungen, Renovierungen, Mieterhöhungen/-kürzungen, Heckenhöhen, Verwaltungsabrechnungen, die Gesetzestexte sind reichhaltig und ausführlich. Nur wehe dem, der „sein“ Recht auch durchsetzen möchte. Ein Prozeß im Zivilrecht, in diesem Fall oft begleitet durch Vermieter- und Mietervereine, ist zeitaufwendig, nervenaufreibend, teuer und zu guter Letzt kommt es dann, in vielen Fällen, in der Güteverhandlung zu einem Kompromiss mit dem keiner so recht zufrieden ist. Und das dümmste an der Sache, der unliebsame Nachbar bleibt einem oft erhalten.

Wäre es da nicht besser, sich auf neutralem Boden zu begegnen und eine friedliche Lösung zu finden ?

Die Mediation bietet diesen neutralen Boden. Entscheiden sie zwischen Recht und Gerechtigkeit und sparen sie sich Zeit und Nerven. Informieren sie sich, viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen mittlerweile die Kosten für eine Mediation.

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Trennung, Scheidung

Was tun ...,

... wenn es in der Partnerschaft nicht mehr so recht funktionieren will, es oft Krach gibt, Unzufriedenheit zu spüren ist, das eigene Zuhause kein Ort zum Kraft tanken mehr ist, der Alltag zur Zerreißprobe wird ? Die Partnerschaft, die Gefühle für einander werden in Frage gestellt und was jetzt ?

- Suchen sie sich Hilfe! Sprechen sie mit Freunden, Geschwistern, Eltern … -
- Falls das Bild nicht klarer wird, gibt es darüber hinaus professionelle Hilfe. -


Psychotherapie - Mediation - Familienrecht

„Ich kann nicht mit ihr/ihm, möchte aber auch nicht ohne sie/ihn.“ – Dieser Satz drückt eine Gemütsverfassung aus, die eher auf eine psychologische Beratung deutet, um für sich selber erst mal klar zu kriegen, was will ich denn überhaupt, kann mir eine Paarberatung helfen oder möchte ich eine Trennung ?

„Ich kann nicht ohne sie/ihn, möchte aber auch nicht mit ihr/ihm.“ – Der Wunsch nach einer Trennung ist hier eindeutig formuliert, nur was hält mich in der Beziehung, gemeinsame Kinder, ein Haus, die finanzielle Situation, Krankheit ? Das sind alles Themen über die sie gemeinsam in einer Mediation sprechen können, und sie sollten nicht der Grund sein, eine unglückliche Partnerschaft bis ans Lebensende führen zu müssen.

Die Familiengerichte vertreten mehr und mehr die Auffassung, dass Paare, die sich trennen möchten, durchaus in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln oder dies unter zu Hilfenahme eines Mediators oder Schlichters zu tun. Sind auf diesem Wege Vereinbarungen getroffen worden, werden diese vom Gericht während des Scheidungsverfahrens anerkannt.

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Entscheidungsfindung, -vorbereitung

Kaufen oder mieten ?
Welcher Bildungsweg paßt ?
Selbstständig machen oder im Angestelltenverhältnis bleiben ?

Es gibt Entscheidungen, die können wir nicht einfach mal eben so treffen. Wer ist alles von der Entscheidung betroffen, kann ich mir oder können wir uns das überhaupt leisten, was bedeutet diese Entscheidung für unser bisheriges oder besser gesagt für unser zukünftiges Leben. Dies sind alles Überlegungen, die angestellt werden müssen, wenn eine Entscheidung größere Veränderungen mit sich bringt und die den Rückhalt aller Betroffenen erfordert.

In der Mediation besteht die Möglichkeit über Bedenken und Ängste zu sprechen, Lösungen zu finden, um Risiken zu minimiert und Vereinbarungen zu treffen hinter denen alle Beteiligten stehen können.

Nutzen sie die Mediation um bei Betriebsübernahmeverhandlungen auf beiden Seiten Klarheit über die Vorstellungen zu bekommen, wie der Betrieb unter neuer Regie weitergeführt wird. Das so erlangte Verständnis für einander kann die Verhandlungen über Preis und Übergabe erheblich erleichtern.

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Konfliktvermeidung, Prävention

Konflikte beginnen mit Differenzen in der Wahrnehmung und der Bewertung von Sachverhalten und werden zu einem Streit, wenn wir es nicht schaffen diese Differenzen zu klären. Das heißt nicht, dass bei Meinungsverschiedenheiten immer ein Konsens gefunden werden muß, sondern dass wir normalerweise in der Lage sind „andere Sichtweisen“ zu verstehen und sogar eigene Erkenntnisse daraus zu gewinnen.

Wir klären unsere Differenzen zum größten Teil über die Kommunikation, das macht uns zu zivilisierten Menschen, im Gegensatz zu Gewalt und Unterdrückung.

Ist die Kommunikation gestört, kann eine Klärung nicht stattfinden, es kommt zum Streit. Die frühe Erkenntnis, dass wir nicht mehr mit einander reden können hilft schlimmeres zu verhindern. In der Mediation werden Störungen in der Kommunikation beseitigt, das „Miteinander reden“ wieder hergestellt. Konflikte gehören zum täglichen Leben, es liegt an uns, wie wir damit umgehen.

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Qualitätsstandards

Mit dem Inkraft treten des Mediationsgesetzes hat der Gesetzgeber eine Mindestanforderung der Fachkenntnisse für praktizierende Mediatoren definiert und einen Qualitätsstandard festgelegt. Jede Mediatorin/Mediator hat darüber hinaus die Möglichkeit sich von den führenden Fachverbände weiter lizensieren zu lassen. Mit diesen Lizenzen wird der Qualitätsstandard nochmals erhöht. Die Mediatorinnen und Mediatoren bauen auf eine gute Ausbildung auf, bilden sich fachlich weiter, sind mit Fachkollegen vernetzt und reflektieren regelmäßig Praxisfälle. Damit ist garantiert, dass die Mediatorinnen und Mediatoren professionell arbeiten und Methoden sicher anwenden können, ...

Mediation in Bildern

Sichtweisenwechsel

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Was kostet eine Mediation

Kosten für eine Mediation mit bis zu 3 Personen/Parteien

Informationsgespräch (30 Min.) Kosten frei!
Vorgespräch (45 Min.) 40,00 € (Betrag ist nur fällig, wenn es zu keiner Mediation kommt)
(Präsenz-)Mediationssitzung
(90 Min.)
120,00 €
Einzelgespräch (60 Min.) 45,00 €
Gruppen ab 5 Personen nach Vereinbarung
Familien- und Bonuskartenbesitzer sprechen sie mit uns über die Möglichkeit von Zuschüssen über den BMEV
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Ein Blick in die Historie

In der Mediation wird auf verschiedene Elemente aus Konsensfindung, Verhandlungstechnik und Konflikteskalation zurückgegriffen, die einer friedlichen Lösung von Konflikten dienen.

Einzelne Elemente der Mediation finden wir in der Vergangenheit in den unterschiedlichsten Kulturen wieder.

In den afrikanischen Stammesgesellschaften zum Beispiel, in denen es keine Gerichtsinstanzen gab, wurde im so genannten „Palaver“ mit den Streitenden und weiteren respektierten Persönlichkeiten, so lange geredet und verhandelt, bis der „Streit“ friedlich beendet werden konnte.

Betrachtet man Beispiele aus Europa, so finden wir in Griechenland ein Verfahren, die „Mäeutik“, bei dem Politiker anderer Städte „ausgeliehen“ wurden, um in Konflikten friedlich zu vermitteln. Auch in Nordgermanien und im mittelalterlichen England gab es frühe Formen von Volks- und Gerichtsversammlungen, die eine friedliche Konfliktbeilegung ermöglichten.

Die spätere internationale Diplomatie nutzte die Mediation erstmals nachweislich zur Beilegung des dreißigjährigen Krieges mit dem westfälischen Frieden von 1648. Die Vermittler waren der Botschafter der Republik Venedig und der Nuntius des Papstes Innozenz X.

Das Mediationverfahren wie wir es heute anwenden, beruht unter anderem auf der Verhandlungsmethode des Havard Konzeptes der Havard Universität, United State. In Camp David wurden einige bedeutende Verhandlungen auf der Basis des Havard Konzeptes geführt, wie zum Beispiel 1979 das Friedensabkommen Camp David I zwischen dem ägyptischen Staatspräsident Anwar Sadat und dem isrealischen Ministerpräsident Menachim Begin, Jimmy Cater führte damals die Verhandlungen.

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